Galerie Kirchenbilder

Karte Diözese Köln — Das Erzbistum Köln gliedert sich heute in folgende Kreis- bzw. Stadtdekanate: Kreisdekanat Altenkirchen, Stadtdekanat Bonn, Stadtdekanat Düsseldorf, Kreisdekanat Erftkreis, Kreisdekanat Euskirchen, Stadtdekanat Köln, Stadtdekanat Leverkusen, Kreisdekanat Mettmann, Stadtdekanat Neuss, Kreisdekanat Neuss, Kreisdekanat Oberbergischer Kreis, Stadtdekanat Remscheid, Kreisdekanat Rheinisch-Bergischer Kreis, Kreisdekanat Rhein-Sieg-Kreis, Stadtdekanat Solingen, Stadtdekanat Wuppertal Karte Pfarrverband Westerwald — Dem Kreisdekanat Altenkirchen ist das Dekanat Wissen untergeordnet, welches sich unterteilt in den Pfarrverband Obere Sieg: St. Elisabeth; St. Marien; St. Katharina; St. Bonifatius; Kreuzerhöhung; sowie dem Pfarrverband Westerwald: St. Joseph, Hamm; St. Jakobus Major; St. Joseph, Weyerbusch; Zur schmerzhaften Mutter St. Joseph in Hamm (Herbststimmung) — Hamm wurde zum ersten mal am 31. März 1131 urkundlich erwähnt. 'Ecclam Hamne cum tota dec' steht in der Urkunde, die Papst Innozenz II. dem Cassius-Stift zu Bonn, die Kirche und den Zehnten zu Hamm an der Sieg bestätigte. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte das frühere Kirchspiel Hamm (Sieg) zur Grafschaft Sayn, zuletzt zu Sayn-Hachenburg. Nach einer kurzen Zeit unter Nassau wurde mit dem Übergang an das Land Preußen dann aus dem Kirchspiel die Bürgermeisterei Hamm. Blick zur Apsis (Innenraum) — Als im 30-jährigen Krieg (1618-1648) die Kirche im Jahre 1646 niederbrannte, blieb nur noch der Turm erhalten. Durch die Bitte des Vikars Pfeifer (1885) an das Erzbistum einen Fonds für einen Kirchenneubau vorzusehen, konnte von 1895-1896 das Kirchenschiff in gotischer Bauweise neu erbaut werden. Eingangsportal der Kirche St. Joseph — Über dem schlichten Hauptportal prangt das Maßwerkfenster. Die Gotik gestaltete die Fenster bei Kirchenbauten mit zusätzlichem filigranem Mauerwerk, dem Maßwerk, das in die Fensteröffnung eingebaut war und auch Aufgaben eines steinernen bzw. schmiedeeisernen Fensterrahmens übernahm. Maßwerkfenster waren in der ursprünglichen Ausführung als bunte Bleiglasfenster konzipiert und wesentlicher Bestandteil der gotischen Raumkonzeption in Sakralbauten. Heiliger Josef mit Jesukind — Er ist der Schutzpatron unserer Kirche. Die Skulptur wurde im Jahr 1934/35 von Oberammergauer Künstlern der Firma Lang sel. Erben, Gg. Holzschnitzerei gefertigt — Papst Pius IX. ernannte Joseph 1870 zum Patron der ganzen katholischen Kirche, Papst Pius XI. ernannte ihn 1937 zum Patron all derer, die den Kommunismus bekämpfen. Das Fest „Heiliger Joseph, der Arbeiter”, hat Papst Pius XII. 1955 eingeführt als Gedenktag, der Joseph mit dem Tag der Arbeit am 1. Mai in Verbindung bringen soll. In Spanien ist, wie in den meisten Ländern, der Josephstag auch der Vatertag. Gottesmutter mit Jesukind — Die Skulptur wurde im Jahr 1934/35 von Oberammergauer Künstlern der Firma Lang sel. Erben, Gg. Holzschnitzerei gefertigt — Maria gilt als Vorbild des Glaubens und als Mittlerin und Fürbitterin. Mit Ihrem Ja zu Gott hat sie Gott in sich Raum gewährt, hat ihn in sich wachsen lassen, hat sich von ihm einnehmen lassen. Gleichzeitig hat sie Gott ein menschliches Gesicht gegeben, hat ihn unter Menschen erfahrbar und erlebbar gemacht und damit den Mitmenschen geholfen, ihrerseits befreit und erlöst und damit richtig Mensch zu werden. Der Altar - Tisch des Brotes — Erschaffen 1981/82 vom heimischen Künstler Arnold Morkramer aus Bruchertseifen — Seit dem 7. und 8. Jahrhundert gleicht der Altar immer mehr einem Kubus oder Block, in Anlehnung an den Felsen, auf den Christus seine Kirche erbaut hat bzw. den Eckstein, zu dem Christus selbst geworden ist. Der Ambo - Tisch des Wortes — Die Darstellung zeigt das Gleichnis des Sämann(Mt.13,3ff). Erschaffen 1981/82 vom heimischen Künstler Arnold Morkramer aus Bruchertseifen — Der Ambo ist der Ort in der Kirche, an dem heute das Wort Gottes verkündet wird. Er ist ein Lesepult, der auch der 'Tisch des Wortes' genannt wird, weil an ihm das Wort Gottes ähnlich wie eine Speise zur geistlichen Nahrung ausgeteilt wird. Seinen Namen hat der Ambo vom griechischen Wort 'anabainein', das 'hinaufsteigen' bedeutet. Es ist also von der Entstehung her ein etwas erhöhter Platz, von dem aus die gottesdienstlichen Lesungen vorgetragen werden. Der Tabernakel - Gottes Gegenwart unter uns. — Er symbolisiert den brennenden Dornbusch (2 Mose 3,2). Erschaffen 1981/82 vom heimischen Künstler Arnold Morkramer aus Bruchertseifen — Der Tabernakel ist der Ort, an dem das übrig gebliebene gewandelte Brot (Eucharistie) aufbewahrt und als Leib Christi verehrt wird. Seinen Namen hat der Tabernakel vom lateinischen Wort für Zelt. Ursprünglich bewahrten die Christen die Eucharistie in kleinen Kästchen in ihren Privatwohnungen auf, um sie während der Woche als geistliche Stärkung zu sich nehmen zu können, weil nur am Sonntag eine Eucharistiefeier begangen wurde. Der große Fischfang - Inhalt der Arbeit des Bildhauers Arnold Morkramer ist die Geschichte vom „Großen Fischfang“, dargestellt in einem Relief, das über dem Eingang zur Sakristei hängt. St. Joseph, Hamm